ANGSTPATIENTEN – LACHGASBEHANDLUNG

In unserer Praxis besteht die Möglichkeit, zahnärztliche Behandlungen mit Lachgas durchzuführen.

 

Durch die Lachgasbehandlung kann besonders bei ängstlichen Patienten die Behandlung erleichtert und stressfreier gestaltet werden. Lachgas hat eine schmerzstillende und beruhigende Wirkung. Die angstlösende und sedierende Wirkung steht im Vordergrund.

 

Wie läuft die Behandlung mit Lachgas ab und wie wirkt es?

Über eine Nasenmaske wird ein Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas verabreicht, wobei die Dosierung individuell vom Behandler eingestellt wird. Bereits nach wenigen Atemzügen wirkt Lachgas schmerzstillend und schwach narkotisch, es verleiht dem Patienten ein Gefühl der Leichtigkeit und Entspannung, wodurch er in einen angenehmen Trancezustand gelangt. Währenddessen ist der Patient immer noch ansprechbar, er verliert jedoch das Interesse am Außengeschehen, Angst und Verspannung weichen einem beruhigenden Geborgenheitsgefühl. Die Betäubungsspritze wird kaum wahrgenommen.

 

Die Behandlung kommt Ihnen wesentlich kürzer vor, als sie wirklich ist. Auch der für viele Angstpatienten typische extreme Würgereiz (z.B. bei der Abdrucknahme) und starke Schluckreflexe, welche eine zahnärztliche Behandlung oft erschweren, sind unter Lachgas stark vermindert. Die erhöhte Kooperationsbereitschaft eignet sich sowohl für Kinder- als auch Erwachsenenbehandlungen.

Nach Ende der Behandlung atmet der Patient noch ca. fünf Minuten reinen Sauerstoff. Danach ist die Wirkung des Lachgases vollständig aufgehoben, der Patient kann die Praxis im Anschluss alleine verlassen und ist wieder verkehrstüchtig. Diese optimale Steuerbarkeit stellt einen entscheidenden Vorteil der Lachgas-Analgesie im Vergleich zu anderen Sedierungsverfahren dar.

 

Bitte fragen Sie uns, wenn Sie mehr Informationen über die Lachgasbehandlung wünschen.